Rundreise durch unser geliebtes Norwegen bei herrlichem Wetter

 

 

1. Tag

Unsere diesjährige Norwegenreise starteten wir am 05.06.2013 in Kiel. Dort fuhren wir unser Womi auf die "Color of Fantasy". Um 14.00 Uhr legte das beeindruckende Schiff bei schönstem Wetter in Kiel ab. Die Fahrt durch die Kieler Förder war wirklich super. An Deck war genügend Platz, so dass jeder seinen Platz an der Sonne fand.

Am Abend gingen wir im Restaurant "Gran Buffett" zu Abend essen. Das Buffett war wirklich reichhaltig und lecker. Nach dem Abendessen bummelten wir nochmals über die Shoppingmeile und gönnten uns noch Bier im irischen Pub. Dazu gab es Lifemusik. Es war ein schöner Abend.

Unsere Innenkabine mit Blick auf die Shoppingmeile war recht schön. Das Bett war herrlich bequem und das Badezimmer war auch in Ordnung.

Da wir doch recht müde waren und der Stress allmählich von uns abfiel, schliefen wir dann recht schnell ein.

2. Tag

Am nächsten Morgen starteten wir den Tag mit dem Frühstücksbuffett. Es war wirklich reichhaltig.

Allerdings waren uns entschieden zuviele Menschen dabei. Wir sind eben keine Kreuzfahrer, das hat sich durch diese Fährfahrt bestätigt. Hatten wir vielleicht überlegt, ob wir einmal eine Kreuzfahrt machen sollten, wissen wir jetzt, dass diese Art von Reisen nichts für uns ist. Insofern sind wir diesbezüglich jetzt schon mal schlauer.

Gegen 10.00 Uhr legten wir nach einer wunderschönen Fahrt durch den Oslo-Fjord in Oslo an. Die Ausfahrt aus der Fähre war problemlos, so dass wir uns schnell im ersten Kreisverkehr orientierten und unsere Fahrt in Richtung Honefoss starteten.

Leider war das Wetter nicht ganz so toll. Die Sonne kam nur manchmal raus und es gab auch einige Regentropfen. Wir befuhren die E 16 bis Honefoss und wechselten dort auf die Straße Nr. 7 in Richtung Gol. Gleich nahm uns die schöne Natur Norwegens wieder gefangen. Die tiefen Seen, die hohen Berge, die wilden Flüsse und die unzähligen Wasserfälle begeistern uns immer wieder.

Gut gelaunt setzten wir unsere Reise fort. Wir blieben auf der 7 und befuhren diese bis nach Voss. Dort wollten wir unsere erste Nacht in Norwegen verbringen. Der Campingplatz in der Stadt ist wirklich sehr schön. Er liegt direkt am See und die Fußgängerzone ist auch nicht weit entfernt.

Wir richteten uns ein und da die Sonne inzwischen doch recht ordentlich schien, beschlossen wir, schon einmal zu grillen. Helmut machte den Grill fertig und ich bereitete noch einen kleinen Salat.

3. Tag

Nachdem wir gefrühstückt und alles eingepackt hatten, starteten wir in Richtung Bergen. Wir fuhren weiter auf der E 16 in Richtung Bergen. Leider war der Himmel bedeckt und ab und zu regnete es. In unser Navi hatten wir die Adresse des Wohnmobilstellplatzes in Bergen eingegeben. Unser Navi schickte uns dann auch kreuz und quer durch Bergen. Plötzlich meldete es " Sie haben ihr Ziel erreicht!". Leider war von einem Wohnmobilstellplatz nichts zu sehen. Verdammt!! Das war uns doch schon einmal passiert. Die Stimmung sank auf die Tiefpunkt.

Wir hatten genug. Kurzerhand entschieden wir, dass wir weiterfahren. Wir fuhren aus Bergen heraus und machten erst einmal Pause auf einem Parkplatz an der E 39. Wir entschieden uns nun für den den Campingplatz "Nautesund" am Austfjorden, oberhalb von Bergen. Der Campingplatz besitzt auch einen kleinen Hafen, eine Bootsvermietung und drei Wohnmobilstellplätze. Diese haben eine Terrasse aus Holz mit grandiosem Ausblick. Der Platz kostet 200 Kr. inkl. Strom. Hier kann man auch Boote mieten, um zum Angeln rauszufahren. Ein Boot mit 15 PS kostet 250 Kr. pro Tag. Alles in allem also recht preiswert. Die Campingplatzbetreiberin spricht recht gut deutsch, ist wirklich sehr nett und unkompliziert.

Wir richteten uns ein und verbrachten den Abend mit Lesen. Da wir direkt vor einem großen Baum standen, hatten wir keinen Fernsehempfang. Morgen werden wir das Womi noch ein paar Meter vorfahren. Vielleicht haben wir dann mit dem Fernsehr mehr Glück. 

4. Tag

Morgens war das Wetter leider immer noch sehr regnerisch. Wir frühstückten in Ruhe und begannen gleich mit dem Schreiben des Reiseberichtes. Laut Internet soll das Wetter ab morgen super werden. So beschlossen wir, hier zu bleiben. Gegen Mittag kommt dann auch schon immer mal wieder die Sonne raus.

Zuerst fuhren wir unser Auto ein paar Meter vor, so dass wir Fernsehrempfang hatten. So konnten wir wenigstens die Nachrichten sehen. Mit Schrecken sahen wir die Bilder der Flutkatastrophe in Deutschland.

Nachmittags ging Helmut das erste Mal mit der Angel los. Gegenüber war eine kleine Insel, von der aus man gut angeln kann. Und er hatte auch gleich Glück. Ihm ging ein Lachs an die Angel. Die Freude war groß. Natürlich landete dieser Lachs abends dann gleich in der Pfanne. Dazu gab es dann Bratkartoffeln, alles sehr lecker. 

Das Wetter wurde auch immer besser. Immer wieder kam die Sonne heraus, so dass damit zu rechnen war, dass es in den nächsten Tagen wirklich immer schöner werden würde.

5. Tag

Die Sonne scheint, wenngleich es auch etwas windig ist. Da der Campingplatz in einer recht geschützten Lage liegt, konnte man trotzdem mit dem Boot rausfahren. Heute war unser 18. Hochzeitstag, den wollten wir auf dem Wasser verbringen. Der Wind war noch recht kühl, so dass wir uns warm anzogen. Alles wurde schnell im Boot verladen und los ging es.

Unsere Platznachbarn, Hanne und Hans, fuhren ebenfalls mit dem Boot raus, so dass wir den beiden unser Walkitalki gaben, damit wir uns verständigen können. Der Wind war wirklich etwas stark, so dass wir jedesmal schnell abtrieben. Leider fingen wir nur einen Dorsch, den wir abends dann auch gleich verspeisten. Unsere Nachbarn hatten auch nur einen Fisch mehr, so dass es offenbar am Wetter lag, dass wir nicht mehr fingen.

Abends waren wir dann sehr müde und kaputt. Trotzdem saßen wir noch lange mit Hanne und Hans draußen und genossen die Abendsonne und das eine oder andere Gläschen.

6. Tag

Was für ein Tag! Kein Wölckchen am Himmel und kaum Wind. Also schnell gefrühstückt und das Boot beladen. Bei dem tollen Wetter hatten wir alle nur Shorts und T-Shirts an. So genossen wir die Fahrt durch die tolle Landschaft. Es war ein Traum. Etwas Anglerglück hatten wir auch. Nach 6 Stunden auf dem Wasser brachten wir drei Makrelen und drei Köhler mit. Die Makrelen wurden abends gleich gebraten, der Rest wurde eingefroren.

Mal sehen, was der morgige Tag bringt.

Wir hatten alle sehr viel Sonne bekommen, so dass wir abends dann doch schnell müde wurde. Nach einem kleinen Absacker zusammen mit unseren Nachbarn, pflegte Helmut dann noch die Angeln und ich schrieb den Reisebericht.

7. Tag

Wieder ist das Wetter super. Wir frühstücken draußen auf unserer Terrasse in aller Ruhe. Das Boot wartete auf uns, so dass wir keine Eile an den Tag legen mussten.

Gegen 11.00 Uhr fuhren wir dann raus. Es war herrlich warm, so dass wir wieder nur Shorts und T-Shirts trugen und natürlich die in Norwegen vorgeschriebenen Schwimmwesten. Auf dem Wasser war es zwar etwas windiger, aber trotzdem war es herrlich warm.

Leider fingen wir nicht ganz so viel Fische, wie wir uns eigentlich vorgestellt hatten. So brachten wir nach mehreren Stunden nur drei Köhler mit nach Hause. Wir haben zwar noch ein paar Fische mehr gefangen, allerdings waren diese Fische so klein, dass wir sie schnell wieder schwimmen ließen.

Macht nichts! Heute wollten wir sowieso keinen Fisch essen, sondern endlich mal wieder etwas Fleisch.

Abends fingen wir schon an, alles langsam wieder einzuräumen. Helmut spülte die Angeln, da das Salzwasser ja sehr aggressiv ist und die Angeln schnell rosten, wenn man sie nach Gebrauch nicht mit Süsswasser spült. Natürlich nahmen wir auch noch einen Abschiedsdrink mit Hanna und Hans, mit denen wir ja 4 sehr schöne Tage verbracht hatten. 

8. Tag

Nach dem Frühstück machten wir uns dann auch auf den Weg. Wir fuhren auf der Straße 57 weiter bis nach Storehaug, wobei wir allerdings zweimal die Fähre nehmen mussten. Ein nicht ganz so billiges Vergnügen bei unserem langen Fahrzeug. Aber es hilft ja nichts! In Storehaug wechselten wir auf die E 39, auf der wir dann blieben, bis wir in Byrkjelo auf dem Campingplatz einscheckten.

Vor dem Abendessen machten wir noch einen kleinen Spaziergang durch den Ort. Der Platz ist recht schön mit seiner guten Entsorgungsanlage und den sauberen Sanitäreinrichtungen. Der Empfang war super freundlich, es gibt freies Internet und der Betreiber fragte noch extra, ob wir nicht Mitglied im ADAC sind, damit er uns einen Rabatt geben kann. Für einen schönen Platz inklusive Strom zahlten wir dann 200 NOK.

Da das Wetter wieder super war, entschlossen wir uns, zu grillen. Schnell war der Grill aufgebaut und der Lachs aufgetaut. Es schmeckte köstlich und wir genossen den lauen Sommerabend.

Abends konnten wir dann endlich mal mit unseren Lieben zuhause skypen und im Internet surfen.

9. Tag

Wieder packten wir nach dem Frühstück alles zusammen und fuhren zeitig los. Unser Weg führte in Richtung Alesund auf der E 39. Wieder mussten wir einige Fähren nehmen, an die wir uns allerdings mittlerweile gewöhnt hatten.

Gegen 16.30 Uhr kamen wir in Alesund an. Zuerst fuhren wir auf den Berg Axla, von dem man einen sehr schönen Blick auf die Stadt hat. Mit dem Wetter hatten wir leider nicht mehr soviel Glück. Der Himmel bewölkte sich immer mehr. Helmut machte eine Menge Fotos und als er damit fertig war, öffnete der Himmel seine Schleusen und es regnete in Strömen.

Wir fuhren herunter in die Stadt und stellten unser Womi auf einem Parkplatz ab, um einen Bummel zu machen. Leider hatten die Geschäfte schon geschlossen, obwohl es erst 17.30 Uhr war. Macht nichts! Vor vier Jahren waren wir ja schon einmal hier und kaufen wollten wir eigentlich sowieso nichts.

Am Hafen hatten wir dann das Glück das Hurtigruten-Schiff "Nordkapp" zu sehen. Wieder wurden eine Menge Fotos gemacht. Die "Nordkapp" war auf dem Weg gen Norden. Das wollten wir auch eines Tages einmal machen. Eine Hurtigruten-Reise bis in den hohen Norden ist bestimmt traumhaft.

Nachdem das Schiff seine Reise fortsetzte, machten wir uns langsam auf den Weg zum Campingplatz "Strandcamping Prinsen". Unser Navi führte uns auch an die angegebene Adresse, allerdings war da kein Campingplatz mehr. Wir fragten einen Spaziergänger, der uns dann erklärte, dass es diesen Campingplatz nicht mehr gibt. Also dann wieder zurück nach Alesund. Wir fanden noch ein Plätzchen auf dem Wohnmobilstellplatz am Hafen von Alesund. Strom bekamen wir keinen mehr, da dieser Platz schon sehr gut besucht war.

Gegen 23.30 Uhr kam dann noch ein Hurtigruten Schiff, die "Polarlys", in den Hafen von Alesund. Helmut machte nochmal sehr viele Aufnahmen. Das Auslaufen des Schiffes bekamen wir dann aber nicht mehr mit, da wir doch recht schnell einschliefen.

 

10. Tag

Gegen 8.30 Uhr wurden wir durch eine lautes Tuten geweckt. Ein Blick aus dem Fenster bestätigte unsere Vermutung. Wieder ein Hurtigruten-Schiff. Diesmal war es die "Nordnorge", die in den Hafen von Alesund einlief. Schnell sprang Helmut in die Klamotten, um wieder ein paar schöne Fotos zu machen.

Fazit: Wer die Schiffe der Hurtigruten aus nächster Nähe sehen will, stellt sich einfach ein Paar Tage auf den Wohnmobilstellplatz in Alesund.

Nachdem die Fotos im Kasten waren, machten wir uns für einen Spaziergang in der Stadt fertig. Wir besuchten nochmal das sehr gut sortierte Geschäft in der Stadt, dass wir schon vor vier Jahren entdeckt hatten. Dort erstanden wir eine neue Bootsangel für Verena für 499 Nok. Der Preis von umgerechnet ca. 65 Euro war ok!

Danach machten wir uns auf den Weg zurück zu unserem Womi. Dort angekommen, frühstückten wir erstmal in Ruhe. Danach machten wir uns auf den Weg in Richtung Bud. Dafür befuhren wir die E 136, nahmen die Fähre nach Molde und kamen so gegen 15.00 Uhr auf dem Campingplatz in Bud an.

Hier waren wir ja bereits schon zweimal gewesen und kannten uns schon gut aus. Wir fanden einen schönen Platz und richteten uns ein. Leider war es sehr windig, so dass an angeln nicht zu denken war.

Deshalb machten wir ersteinmal einen Spaziergang in den Ort, um ein paar Lebensmitteln einzukaufen.

Den Abend verbrachten wir dann mit Fernsehen und Reiseberichtschreiben. 


11. bis 13. Tag

Die nächsten drei Tage verbrachten wir mit Faulenzen, Angeln und Lesen. Auf dem Platz lernten wir wieder nette Leute kennen, z.B. Bernd und Marianne aus München, die jedes Jahr in Bud für drei Monate Campingurlaub machen. Sie haben dort eine kleine Hütte gebaut und Bernd hat sein eigenes Boot mit nach Bud gebracht. Wir durften mit ihm zusammen raus zum Angeln fahren. Da sein Boot etwas größer ist, konnten wir etwas weiter rausfahren, als mit dem kleinen Angelboot, das wir uns bislang immer gemietet hatten.

Der Erfolg blieb nicht aus, wir kehrten mit einer gut gefüllten Fischkiste heim.

Am Filettiertisch lernten wir dann Inge und Kurt aus Österreich kennen. Beide waren zum ersten Mal in Bud und hatten gleich sehr großes Angelglück. Die Fischkiste der Beiden war ebenfalls sehr gut gefüllt. Es wurde über das Filettieren gefachsimpelt und Kurt bot uns an, am Nachmittag nochmals zusammen raus zu fahren. Wir willigten gerne ein und so wurde es ein vergnüglicher Angelabend, leider ohne jeden Erfolg. Wahrscheinlich hatten wir unser Anglerglück bereits am Vormittag ausgeschöpft.

Das Wetter war an diesen drei Tagen phantastisch. Die Sonne schien herrlich warm und auch der Wind war lediglich an einem Tag etwas stärker. Das Meer war herrlich ruhig, so dass das Bootfahren sehr schön war. So schönes Wetter hatten wir in Bud noch nie. Beide holten wir uns einen ordentlichen Sonnenbrand.

14. Tag

Heute wollten wir weiterfahren. Wir mußten uns langsam auf den Heimweg machen. Wir bereiteten alles für die Abfahrt vor, verabschiedeten uns von Inge und Kurt und machten uns nach einem ausgiebigen Frühstück auf dem Weg.

Obwohl wir bereits zweimal am Atlantiksvegen waren, wollten wir doch nochmal zu den beeindruckenden Brücken fahren. Da wir genügend Zeit für die Rückreise eingeplant hatten, machten wir also den Umweg zum Atlantiksvegen. Wir schauten eine Weile den Anglern auf der Brücke zu und machten uns dann auf den Weg in Richtung Molde auf der Straße 64. Anstatt mit der Fähre fuhren wir dieses Mal durch den Tunnel unter dem Fannefjorden, danach nahmen wir dann die kurze Fähre über den Langfjorden. Weiter ging die Fahrt auf der 64 in Richtung Andalsnes. Dort bogen wir auf die E 136 in Richtung Dombas.

Die Landschaft war bezaubernd. Wir waren umgeben von hohen Bergen mit einer Vielzahl von Wasserfällen und rauhen Stromschnellen. Wir konnten uns nicht sattsehen. Was für ein wunderschönes Land.....

Unsere Nacht verbrachten wir auf dem Campingplatz "Dovreskogen" direkt an der E 6.

Nach dem Abendessen machte wir noch einen kleinen Spaziergang in der Abendsonne. Danach schauten wir Fernsehen und schrieben Reisebericht.

15. Tag 

Der Urlaub nähert sich langsam dem Ende.

Heute fahren wir weiter auf der E 6 in Richtung Süden. Otta, Lillehammer und Hamar sind die nächsten größeren Ortschaften, die wir passieren. Unterhalb von Hamar wechseln wir auf die Straße 24. Bei Skarness fahren wir auf die Straße 2 in Richtung Kongsvinger und weiter bis zur Grenze nach Schweden. Kurz hinter der Grenze fahren wir in Charlottenberg auf den dortigen Campingplatz und übernachten dort. Das Wetter hat sich so verschlechtert, dass es nur noch regnet. 

16. Tag 

Unser heutiges Etappenziel ist die Ortschaft Hunnebostrand, oberhalb von Göteborg, an der schwedischen Skagerak-Küste.

 In der Zeitschrift Reisemobil hatten wir kurz zuvor gelesen, dass es dort landschaftlich sehr schön sein soll. Der Stellplatz liegt direkt am Hafen der schönen kleinen Stadt.

Das Wetter hatte sich wieder prächtig entwickelt, so dass wir den Nachmittag und Abend mit langen Spaziergängen verbringen. Und wirklich, Hunnebostrand ist eine Reise wert. Die Felsenküste dort ist fantastisch und im Abendlicht gelingen uns tolle Aufnahmen.

17. und 18. Tag

Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Göteborg, wo gegen 17.00 Uhr unsere gebuchte Fähre der Stena-Line in Richtung Dänemark, Frederikshavn, ablegt.

Wir kommen ca. 3 Stunden vorher im Hafen an und fragen nach, ob wir auf eine frühere Fähre umbuchen können. Das ist zwar machbar, aber so teuer, dass wir lieber die wenigen Stunden warten wollen. Pünktlich fahren wir auf die Fähre und genießen die ruhige Überfahrt beim abendlichen Buffet im Restaurant. Nach ca. 3,5 Stunden erreichen wir Frederikshavn in Dänemark. Wir beschließen, hier nicht zu übernachten, sondern noch bis Flensburg zu fahren. Die Fahrt nach Flensburg ist dann so richtig schön anstrengend, da sich das Wetter so verschlechtert, dass es die ganze Zeit stark regnet und stürmt. Außerdem wird es nachts schon richtig dunkel, was wir von Norwegen gar nicht mehr gewohnt waren.

Gegen 01.30 Uhr erreichen wir Harrislee, nahe Flensburg, und übernachten dort auf dem Stellplatz einer Wohnmobilwerkstatt im Industriegebiet.

Gegen 08.00 Uhr werden wir durch den Lärm auf dem Betriebshof geweckt und fahren weiter, um an einem ruhigeren Ort zu frühstücken. Danach fahren wir dann durch bis Hamburg, wo unser kleiner Kater schon sehnsüchtig auf uns wartet....

 

Fazit: 

Es war eine fantastische Reise. Wir hatten wirklich sehr viel Glück mit dem Wetter, das uns mit viel Sonnenschein und Wärme verwöhnt hat. Wenn wir da noch an den regenlastigen letzten Norwegen-Urlaub denken....

Wir haben wieder tolle neue Campingplätze kennengelernt, besonders "Nautesund" hat uns sehr gefallen. Das Bootfahren und Angeln bei dem warmen Wetter war einfach klasse. Leider wollten die Fische nicht so beißen, wie man es sich in Norwegen vorstellt. Aber man kann ja nicht alles haben....

Wir haben uns wieder neu in Norwegen verliebt und beschlossen, noch einmal auf die Lofoten zu fahren....

Wir werden berichten.


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